Gelsenturm: Barbara Krobath

Gelsenturm: © Bildmontage: Barbara Krobath
Im Blick der Hornisse: Ein „Insektenturm“ für Laa an der Thaya
Für den Müller-Silo in Laa an der Thaya hat Barbara Krobath ein Fliesenbild entworfen, das eine überdimensionierte Hornisse zeigt: Das befremdend riesige Insekt scheint, nicht unfreundlich, von der Turmwand ins Land zu schauen, über die Felder, und jeden zu betrachten, der vorbeigeht und es anblickt. Weiterlesen...
Vernissage am Samstag, 20.06.09, 15:00 Uhr in 2136 Laa/Thaya,
Müller-Mühle, Ungerndorfer Str. 1417/6
INSIDES: Frederike Schweizer & Sissa Micheli

Foto: Benjamin Paya
"Im Rahmen des Projektes Lebendige Lerchenfelder Straße haben die beiden Künstlerinnen Frederike Schweizer und Sissa Micheli ihre jüngste Videoproduktion INSIDES realisiert, eine Arbeit vor Ort, die zur Gänze in der Lerchenfelder Straße entstanden ist und sich auch inhaltlich mit dieser auseinandersetzt. In einer Abfolge von fiktiven Szenen erzählt der Film Geschehnisse und Geschichten, die sich hinter den Fassaden des öffentlichen Lebens zutragen, wo der Blick von der Straße normalerweise nicht hinreicht.“ Weiterlesen...
Vernissage: 18. Juni 2009, 18.30 Uhr
Raum 69, Lerchfelder Straße 69, 1070 Wien
Sonderzugfahrt der Wiener Linien mit Tonspur:
18. u. 30. Juni 2009, 19.30 Uhr, Treffpunkt Haltestelle Strozzigasse
Installation: 19. Juni bis 30. Juni 2009 entlang der Lerchenfelder Straße
100 Jahre Technisches Museum Wien - Oliver Hangl

© Oliver Hangl, o.T., 2009. Fotografie, Installation, Performance
Im Rahmen des 100 Jahre-Festes im TMW
Glanz und Glamour - vollautomatisch
Intervention und Performance von Oliver Hangl
Eine elektrische Riesenmaschine ist die Hauptfigur der Live-Performance von Oliver Hangl am 17. Juni 2009, 20.00 Uhr. Mit ihr tritt der Künstler in einen szenischen Dialog und inszeniert dabei das angeblich Nutzlose eindrucksvoll als Star. Aktiv tätige Schweißtechniker begleiten den Revueakt und verhelfen der Maschine zu scheinbar unendlichem Wachstum: Ein Förderband liefert laufend neue elektrische Alltagsgeräte für die Maschinenskulptur.
Diese Einzelteile sind ausrangierte Objekte, die im Haushalt keine Verwendung mehr finden und die das Museum speziell dafür im Rahmen eines Aufrufs seit März gesammelt hat. Als Teil des gigantischen Kunstwerks erhalten sie nun neue Strahlkraft. Derartige Realitätsbrüche und Verschiebungen in Funktionssystemen wie Alltag und Kunst beschäftigen Oliver Hangl in vielen seiner Arbeiten.
P.S. Unser Tipp: Schauen Sie sich nicht nur die wundersame Riesenmaschine an, sondern auch die Fotos von Oliver Hangl. Diese Bilder wurden auf unserem neuen 12c-Pigmentdrucker auf 150cm breites Posterpapier gedruckt.
Inside a digital camera
(Anklicken und sehen, wie´s in so einer digitalen Kamera aussieht....)
This is a fly-through of an X-ray CT scan of a digital camera. This shows the incredible detail that can be seen in modern microfocus CT scans. The 3D model was generated from 3000 separate X-ray images taken during a single 360 degree rotation. The scan took 50 minutes to acquire the images and 15 to build the volume.
Junge Kunst aus Europa - Suppan Contemporary

9. Juni bis 4. Juli 2009. 25 KünstlerInnen • 25 Positionen • 15 Nationen.
Suppan Contemporary • Schottenstift • Freyung 6 • 1010 Wien
Die teilnehmenden Künstler sind Attila Adorján (HU), Suky Best (GB), Pirmin Blum (AT/CH), Josef Bolf (CZ), Anemona Crisan (RO), Béatrice Dreux (FR/AT), Joakim Eskildsen (DK), Birgit Graschopf (AT), Helmut Grill (AT), Rory Hamilton (GB), Sabrina Horak (AT), Markus Huemer (AT), Anja Jensen (DE), Alex Kiessling (AT), Anouk Kruithof (NL), Marko Lipuš (AT), Olaf Martens (DE), Marzena Nowak (PL), Eva Petric (SI), Klaus Pobitzer (IT), Juan Rivas (ES), Dorota Sadovská (SK), Isa Schmidlehner (AT), Stefan Sehler (DE), Iv Toshain (BG).
"SUMO" - Helmut Newton
"SUMO" erschien 1999 in einer limitierten Auflage von 10.000 Exemplaren - alle handsigniert von Newton. Das Buch ist inzwischen vergriffen und gilt in Sammlerkreisen als wertvolle Rarität. Zur richtigen Präsentation des 30 Kilogramm schweren Buches wurde Starachrchitekt Phillippe Starck engagiert. Der Franzose entwarf einen metallenen Ständer, der kostenfrei mit dem Fotoband ausgeliefert wurde.

© Alice Springs: Zwei Männer und ihr Werk: Verleger Benedikt Taschen und Fotograf Helmut Newton bei der Präsentation des "SUMO"-Bildbandes in Alice Springs. Das riesige Buch ruht auf dem von Starck entworfenen Metallgestell.

© Taschen
Zum zehnjährigen Jubiläum von "SUMO" bringt der Taschen-Verlag eine verkleinerte und überarbeitete Version des legendären Fotobandes heraus. Das Buch soll voraussichtlich im September erscheinen und 100 Euro kosten.
Festival | WEINOTIC: Rainer Lichtenecker

WEINOTIC ist auf der Suche nach Natürlichem und Unnahbarem. Rainer Lichtenecker sucht nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Wegen, sich dem Thema "Wein" und "Erotik" in künstlerischer Weise zu nähern.
Hierbei steht aber nicht die Nacktheit im Vordergrund, sondern die ästhetische Fotografie. Perfekt durchkonzipierte Inszenierungen und die Harmonie zwischen Fotograf und Modell machen die Bilder zu einem Kunstwerk. Der Künstler legt sehr viel Wert darauf, dem Betrachter genügend Spielraum für Fantasie zu lassen.
Ausstellungseröffnung – Festival | WEINOTIC am Freitag, den 5. Juni 2009 um 19:00 Uhr im Loisium, Loisiumallee 1, 3550 Langenlois. Ausstellungsdauer 5. Juni bis 31. Juli.
Rainer Lichtenecker, geboren im Weinviertel, war immer schon vom Kulturgut “Wein“ fasziniert. Als Autodidakt der digitalen Fotografie ist es für ihn eine besondere Herausforderung, in seinen Kunstwerken Wein und Erotik zu vereinen.
www.weinotic.com
Die Welt zu meinen Füßen: Cornelia Mittendorfer

Cornelia Mittendorfer zeigt „Die Welt zu meinen Füßen“ in der Grünen Mischung. Die Fotoserie ist in den letzten 11 Jahren in 20 Ländern entstanden und richtet die Aufmerksamkeit auf das Gewöhnliche und das Außergewöhnliche, das Mittendorfer zu ihren Füßen findet.
Ausgangsidee dieser Fotoarbeit war, auf Reisen zwischen der Künstlerin und dem bereisten / betretenen Ort eine Verbindung herzustellen und zu dokumentieren. Eine andere Art von Touristenfoto: nicht die Reisende vor dem erkundeten Monument, sondern die Reisende auf dem erkundeten Boden. Die langjährige Beschäftigung öffnet den Blick für die Unterschiede der Bodenbeschaffenheit, die vorgefundenen Dinge, die in den Boden eingeschriebenen Zeichen, den spezifischen Perspektivenwechsel, die Schattenbilder und Spiegelungen. Bilder, die wir gewöhnlich auf Augenhöhe suchen und so nicht finden können. Cornelia Mittendorfer arrangiert nichts, sie wählt nur Ausschnitt und Zeitpunkt des Fotos aus.
Je länger Mittendorfer dies als Praxis einer Orientierung und Aneignung von Orten ausübt, desto mehr verschiebt sich ihr Interesse an der besonderen Beschaffenheit eines Ortes in einem bestimmten Augenblick zu einem Interesse an der Bedeutung von Boden als Koordinate des eigenen Raumgefühls. Als Metapher, als Überraschungsort, als Punkt, der Behaustsein ein- oder ausschließt, als Markierung für ein entfernt und doch auf dieser Erde sein.
Die Fotoserie ist eine kontinuierlich wachsende Arbeit seit 1998. Mittendorfer hat u.a. in Laos, Thailand, Burma, Kambodscha, Mali, Senegal, Rumänien, Polen, Lettland - und Österreich fotografiert.
Cornelia Mittendorfer lebt und arbeitet in Wien.
Freitag, 5. 6. 2009, 19 Uhr (Ausstellungsdauer bis 20. Juni)
gruene mischung, Hirschengasse 3, 1060 Wien
Die groß- und mittelformatigen Arbeiten wurden im Cyberlab geprintet und danach auf Alu-Dibond kaschiert.

